REM-Schlafphase
Die REM-Schlafphase ist ein Abschnitt des Schlafs, der sich durch schnelle Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern auszeichnet. Der Begriff stammt aus dem Englischen („Rapid Eye Movement“) und bezeichnet ein Stadium, in dem das Gehirn besonders aktiv ist. Obwohl der Körper ruht, ähnelt die Hirnaktivität in dieser Phase dem Wachzustand.
Im Verlauf einer Nacht wechseln sich mehrere Schlafzyklen ab, die jeweils etwa 90 Minuten dauern. Die REM-Schlafphase tritt dabei mehrfach auf und wird gegen Morgen länger. Insgesamt verbringen Erwachsene etwa ein Viertel ihrer Schlafzeit in diesem Zustand.
Typisch für die REM-Schlafphase sind intensive und lebhafte Träume. Gleichzeitig ist die Muskulatur weitgehend entspannt, sodass Bewegungen unterdrückt werden. Diese natürliche Hemmung schützt vor dem körperlichen Umsetzen von Trauminhalten.
Auch wichtige Körperfunktionen verändern sich: Herzfrequenz, Atmung und Blutdruck steigen im Vergleich zu tieferen Schlafphasen an. Parallel dazu verarbeitet das Gehirn Eindrücke und Emotionen des Tages, was für die Gedächtnisbildung und die psychische Stabilität von Bedeutung ist.
Eine ausreichende Dauer der REM-Schlafphase trägt daher zu einer gesunden Entwicklung und zu geistiger Leistungsfähigkeit bei. Störungen in diesem Bereich können sich negativ auf Konzentration, emotionale Verarbeitung und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.
